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"Wrenching, Harrowing" Neuer Film befasst sich mit Einwanderungsproblemen an den US-Grenzen

Icebox (Bild über YouTube)
Icebox (Bild über YouTube)

"Die Erzählung und die Charaktere in 'Icebox' sind inspiriert von so vielen persönlichen Geschichten, die mir durch jahrelange Forschung und Öffentlichkeitsarbeit erzählt wurden" - Regisseur Daniel Sawka.

"Icebox" ist ein zeitgemäßer neuer Film über den Asylantrag eines honduranischen Jungen in den USA und die Umstände, denen er ausgesetzt ist, nachdem ihn die US-Grenzpolizei festgenommen hat.

Das von HBO übernommene neue Projekt des erstmaligen Drehbuchautors Daniel Sawka ist einer der ersten prominenten Filme, die sich mit dem kontroversen Thema befassen, das derzeit eine hitzige kulturelle und moralische Debatte in den USA auslöst.

Die Trump-Regierung hat neue, restriktivere Vorschriften erlassen Regeln über Einwanderer aus dem Süden der US-Grenze, die vor Gewalt, Armut und Arbeitslosigkeit fliehen. Die Regierung geht davon aus, dass die neue Verordnung die USA und ihre Grenze schützen wird, erhebt jedoch Vorwürfe wegen unmenschlicher Behandlung von Asylbewerbern wegen der Sicherung an den Einreiseportalen, wie im neuen Film dargestellt.

Ursprünglich wurde „Icebox“ als Kurzfilm für die Dissertation des amerikanischen Filminstituts von Regisseur Daniel Sawka in 2016 gedreht. Es würde schließlich in die engere Wahl für die 2018 Academy Awards kommen, den Grand Jury Award beim AFI Fest gewinnen und beim Telluride Film Festival gezeigt werden.

Sawka hat es nun mithilfe des Produzenten James L. Brooks und seiner Firma Grace Films zu einem Feature ausgebaut. Der berühmte Filmkomponist Hans Zimmer lieferte auch die Partitur für den Film.

Der Film dreht sich um die Notlage eines 12-jährigen honduranischen Jungen namens Oscar (Anthony Gonzalez, vom letztjährigen Blockbuster „Coco“). Nachdem er gezwungen wurde, für eine Drogenbande zu arbeiten, muss er nun um sein Leben fliehen. Seine Eltern schicken ihn auf die Reise durch Mexiko in die USA und warnen ihn vor den möglichen Gefahren auf dem Weg. Das Ziel ist es, seinen Onkel (Omar Leyva) zu erreichen, der außerhalb von Phoenix, Arizona, lebt und arbeitet.

Oscar muss schließlich seine Reise zu Fuß durch die Wüste überstehen. Als er von der Grenzpolizei festgenommen wird, wird er in ein großes Industriegebäude oder "die Eisbox", ein Verarbeitungszentrum für hispanische Migrantenkinder, geworfen.

Hier drängen sich andere Kinder zusammen, um Wärme und Komfort zu finden. Die Kinder sind auch durch Maschendrahtzäune voneinander getrennt.

Oscar bemüht sich, seine neue Situation zu lösen und bittet einen Reporter (Genesis Rodriguez) um Hilfe, der die Einrichtung besichtigt.

Der vor Ort in New Mexico gedrehte Film wurde hauptsächlich in spanischer Sprache mit englischen Untertiteln gedreht.

"Die Erzählung und die Charaktere in 'Icebox' sind inspiriert von so vielen persönlichen Geschichten, die mir durch jahrelange Forschung und Öffentlichkeitsarbeit erzählt wurden - Geschichten, die in der heutigen Welt leider nur allzu weit verbreitet sind." sagte Regisseur Daniel Sawka.

CNN hat den Film "wrenching, erschütternd" und "jenseits der Zeit" genannt, während Das Wall Street Journal beschrieb es als "eindringlich".

"Icebox" hat Dez. 7 auf HBO uraufgeführt. Es wird für Nicht-Abonnenten zum kostenlosen Online-Streaming zur Verfügung stehen hier, ab Montag, Dezember 10 und wird weiterhin bis Januar 10 verfügbar sein.

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